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Mit den Schwiegereltern zusammenwohnen

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© pixabay

Hier ist der zweite Ratgeber-Teil zum Thema „Mit den Schwiegereltern zusammenwohnen“. Mögliche Gründe und Wohnsituationen hatten wir schon letzte Woche in Teil I geklärt. Heute geht es darum, wie es klappen kann, wenn man mit den Schwiegereltern zusammenlebt. Was sollte man beachten? Welche Regeln sind sinnvoll? Wo sollte man Grenzen setzen? Auch für die Eltern bzw. Schwiegereltern ist ein Zusammenwohnen nicht immer ganz einfach.

Mit den Schwiegereltern zusammenwohnen – Klare Regeln

Damit ein Zusammenleben mit den Eltern bzw. Schwiegereltern klappt, sollte zum Ersten die Wohnsituation stimmen. Darüber haben wir schon in Teil I viel erfahren. Am besten funktioniert es im selben Haus, wenn man in zwei komplett getrennten Wohnungen lebt. Noch einfacher ist es, wenn auch Gas-, Wasser- und Stromzähler unabhängig voneinander funktionieren. So ist man wenigstens bei den Nebenkosten nicht finanziell abhängig. Egal ob das Haus den Schwiegereltern oder dem jungen Ehepaar gehört oder, ob das Haus vielleicht sogar gemeinsam gekauft wurde – es sollte klare Regeln bestehen. Im besten Fall überlegt man sich diese Hausregeln gemeinsam. So ist die Akzeptanz von beiden Seiten hoch. Das erhöht die Chancen, dass die Regeln auch wirklich eingehalten werden und bildet die Basis für ein gutes Zusammenleben. Dabei geht es nicht ausschließlich um Regeln, die das Mietverhältnis betreffen. Auch ganz banale zwischenmenschliche Dinge, können abgesprochen werden.

Diese Dinge sollten vor dem mit den Schwiegereltern Zusammenwohnen geklärt werden

  • Miete: Muss Miete gezahlt werden? Wenn ja wie hoch ist diese? Auch wenn man an seine Eltern oder Kinder vermietet, sollte man einen Mietvertrag machen. Das erhöht die Transparenz und schafft Klarheit. Auch die Nebenkostenvorauszahlung sollte hier aufgeführt sein. Eine Nebenkostenabrechnung am Jahresende ist ebenfalls selbstverständlich.
  • Eigene Wohnung: Die jeweils eigene Wohnung ist ganz klar das „Hoheitsgebiet“ der Bewohner. Hier sollten vor allem Schwiegermütter auf keinen Fall in Versuchung kommen, aufzuräumen oder zu putzen. Auch gutgemeinte Tipps, Verbesserungsvorschläge oder Anmerkungen zum Zustand der Wohnung tragen nicht zu einem guten Zusammenwohnen mit den Schwiegereltern bei. Das Gleiche gilt natürlich auch andersherum.
  • Privatsphäre: Natürlich ist es selbstverständlich, dass man immer mal wieder den Tag über hereinschaut. Wie oft hängt vom Verhältnis, dass beide Schwiegereltern bzw. Eltern und Kinder miteinander haben, ab. Vor allem wenn schon Enkelkinder da sind, wird sich das Leben mal in der einen, mal in der anderen Wohnung abspielen. Die Grenzen vermischen sich manchmal schnell. Eins sollte aber klar sein: Privatsphäre ist auch hier wichtig. Zu ungewöhnlichen Tageszeiten sollte man besser klingeln oder anklopfen, wenn man noch etwas vom Anderen benötigt. Auch wenn Besuch da ist, sollte man respektieren, dass man jetzt nicht stört. Wer will schon die Mutter neben sich sitzen haben, wenn er gerade ein gutes Gespräch mit der besten Freundin führen will. Genauso sieht es auch bei den Eltern aus. Auch sie haben gerne Besuch ohne Beisitzer.
  • Hausordnung: Auch die Hausordnung muss in einem Zweifamilienhaus regelmäßig gemacht werden. Entweder man einigt sich darauf, dass man ohnehin eine Putzfrau engagiert. Oder man wechselt sich ab. Werden die Schwiegereltern älter, können die Jüngeren auch mehr an den anfallenden Arbeiten im Haus übernehmen. Das ist selbstverständlich – auch wenn man nicht mit den Schwiegereltern zusammenwohnen würde.

Mit den Schwiegereltern zusammenwohnen braucht Toleranz

Einfach mal Fünfe grade sein lassen! Das ist oftmals der Schlüssel zu einem guten Zusammenleben. Nicht immer klappt alles, wie man sich das vorstellt. Nicht immer reagiert der Andere so, wie man sich das wünscht. Das ist in jeder zwischenmenschlichen Beziehung so – auch in der mit den Eltern und Schwiegereltern. Wohnt man zusammen, sieht man sich öfter. Da lernt man sich schnell sehr gut kennen. Wer nicht immer alles so genau nimmt und auch mal nachgibt, wenn er eigentlich Recht hat, wird sich gut mit seinen Mitbewohnern verstehen. Natürlich sollte diese Toleranz und Flexibilität von beiden Seiten kommen. Schließlich profitiert jede Seite von einem Mehrgenerationenhaus.