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Was zieht man als Hochzeitsgast an?

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© iStockphoto

Auch als Hochzeitsgast gilt es einige Regeln bezüglich der Kleiderordnung zu beachten, um niemanden auf den Schlips zu treten, wobei dieser nun wiederum definitiv zum Dresscode dazugehört. Zu diesem besonderen Anlass möchte man natürlich beeindrucken und sich von seiner besten Seite zeigen, ein Unterfangen, das mit einigen Tücken und Konflikten verbunden sein kann, wenn man sich nicht wenigstens etwas vorbereitet.

Grundsätzlich gilt: keiner darf hübscher oder auffälliger als die Braut sein. Alles andere käme einer Todsünde gleich. Wer das nicht glaubt, der stelle sich einmal vorab den unbändigen Zorn der Braut vor, die sich in monatelanger Haarspalterei auf diesen einen Tag vorbereitet, bis ins noch so kleinste Detail plant, ihren lang gehegten Kindheitstraum vor Augen sieht – und dann stiehlt ihr jemand die Show. Das brennt sich ins Gedächtnis ein, auf allen Fotos und wird auch noch Jahre später zu Wuttiraden führen, die sich wie ein Splitter unter der Haut festsetzen. Kein schöner Gedanke? Dann also genau überlegen, was man als Hochzeitsgast anzieht und wer sich unsicher ist, darf natürlich vorher fragen – das stimmt die das Brautpaar nicht nur milde, sondern wird mit einer vergleichsweise gönnerhaften Gutmütigkeit belohnt.

Für die Ladies

Absolutes Tabu ist ein Kleid in purem Weiß! Das ist und bleibt der Braut vorbehalten, auch wenn diese sich dazu entscheiden sollte ein cremefarbenes oder mehrfarbiges Kleid zu tragen. Nichtsdestotrotz darf natürlich weiß im Outfit vorkommen, zumal es sehr schöne Akzente setzt. Genauso ungünstig ist aber das ganze Gegenteil: komplett nur in Schwarz. Schließlich feiert man offiziell ein freudiges Erlebnis und nicht das Ende einer Ära. Doch so ziemlich alles an Farben dazwischen kann getragen werden. Besonders beliebt sind sanfte Pastellfarben und stilvolle Kontraste, ebenso raffinierte Schnitte.

Das mag zunächst ein wenig zu abgedroschen klingen, doch die Trends gehen aktuell durchaus interessante Wege, um aus der Tradition frische Mode zu schöpfen. Zu den Hochzeits- und Festkleidern zählen mittlerweile bodenlange Maxikleider, neckische Babydolls und gewagt kurze Röcke. Denn während die Dame des Tages bereits ihren Traummann gefunden hat, ist die eine oder andere Freundin noch auf der Suche, und was bietet sich da besser an, als die Gelegenheit zu nutzen sich richtig in Schale zu werfen.

Je nach Saison und angesagter Wetterlage sollte man sich bei der Zusammenstellung des Outfits auf alle Eventualitäten gefasst machen. Zum trägerlosen Kleid bieten sich zum Beispiel eine farbig abgestimmte Stola perfekt an, sobald es abends etwas kühler wird. Wer sich im Hosenanzug wohler fühlt, kann einen feschen Blazer mitnehmen. Prinzipiell soll der ganze Tag elegant und komfortabel erlebt werden, daher ist eine Kleiderwahl empfehlenswert, die vorrangig den persönlichen Ansprüchen zum Wohlfühlen gerecht wird.

Sei es ein chices Corsagenkleid, luftiger Chiffon oder feine Spitze – in einschlägigen Modeläden und Onlineshops finden sich unzählige Ideen und ein umfangreiches Sortiment stimmungsvoller Kleider und Anzüge. Allesamt im festlichen Ambiente, weder zu leger noch zu sexy.

Um Konflikten mit den Brautjungfern aus dem Weg zu gehen, könnte man auch hierzu vorab Erkundungen einziehen und sich entsprechend im originelleren Look kleiden. Der einen gefallen liebliche Blumenmotive, die andere bevorzugt gedeckte Silber- und Grautöne mit Glamoureffekt. Und dennoch ist nicht jedes Festkleid für eine Hochzeit geeignet.

Wichtig ist auch eine ausreichende Beinfreiheit zum Tanzen und Nach-dem-Brautstrauß-Hechten, wobei natürlich vor allem die Schuhe eine entscheidende Rolle spielen. Vervollständigt wird das Ensemble mit der passenden Accessoire-Zusammenstellung. Grazile Ketten, Ohrringe, Bändchen und Haarschmuck sollten miteinander harmonieren. Und auch wenn sie noch so schön glitzern: Diademe trägt wenn dann nur die Braut. Irgendwie darf sie an diesem Tag überhaupt alles...

Für die Gentlemen

Für die Herren der Schöpfung erübrigen die sich meisten der knifflige Regeln aus der Damenwelt, wenngleich auch hier ein paar Fallen lauern können. Zunächst gilt dem Bräutigam die gleiche Aufmerksamkeit wie unter den Frauen und eine kurze Absprache im Vorfeld ist durchaus berechtigt und sinnvoll, auch wenn es nicht das beliebteste Männerthema ist.

Die traditionelle Etikette verlangt einen mehrteiligen Anzug, bestehend aus Hose mit Bügelfalte, Jackett, Bauchgurt oder Weste und eine farbig abgestimmte Krawatte bzw. Plastron mit passendem Einstecktuch. Das klingt alles sehr formell und wird zum Glück nicht mehr ganz so streng gefordert, außer man möchte seine Kumpels mal etwas quälen. Prinzipiell sollte es allerdings schon ein zumindest zweiteiliger Anzug sein mit stilvollem Hemd dazu. Hier ist die Farbwahl ganz offen, von hellen Tönen (Vorsicht wegen Flecken) bis hin zu tiefem Schwarz und allen möglichen Farben dazwischen. Statt Einstecktuch kann eine angesteckte Blume am Revers besonders charmant zur Geltung kommen und auch die Fliege ist wieder modern am Hals.

Wer sich im Geschäft beraten lässt, findet schnell das passende Outfit, aber auch online gibt es viele Hinweise zur richtigen Kombination der einzelnen Teile. Bis hin zu den geeigneten Lederschuhen, Gürteln und Uhrenschmuck kann der Dresscode zusammen gestellt werden. Und selbst der Komfort muss nicht leiden, denn die Mode geht trendbewusst bei niedriger Leibhöhe, seidig glänzenden Materialien und bequemen Sakkos mit. Nur albern darf es auf keinen Fall werden.

Einziges Manko: theoretisch darf das Sakko erst ausgezogen werden, sobald der Bräutigam seins ablegt – bis dahin heißt es tapfer durchhalten.

Für die Kiddies

Das ist die Gelegenheit die kleinen Püppchen mal so richtig fein in Szene zu setzen, und den meisten gefällt es sogar einmal wie die Großen gestylt zu werden. Bei den kleinen Mini-Ausgaben ist dafür auch vieles etwas lockerer gehalten, solange es dem Anlass entspricht. Niedliche Kleidchen, Schleifen, kurze Krawatten und am besten bequeme Schuhe bzw. gleich ein Ersatzpaar mitnehmen. Ein Trick, der auch den großen Vorbildern helfen könnte.

Wer eine Hochzeit besucht kommt nicht nur als Gast, sondern auch als Freund. Und genauso sollte man sich wohl fühlen, um dem Brautpaar die Freundlichkeit entgegen zubringen, die diesen Tag zu etwas Besonderem werden lässt.