• Echtheitszertifikat
  • 1 Monat Widerrufsrecht
  • Kostenlose Gravur
  • Kostenloser Versand
  • Made in Germany
  • Lebenslange Garantie
Filter schließen
Filtern nach:

Veränderung in der Beziehung

Ver-nderung-in-der-BeziehungOurkvKDfAd38D
© pixabay

Veränderung in der Beziehung gibt es immer. Das ist nicht zu umgehen! Und vor allem bedeutet „Veränderung“ nichts Negatives. Nicht immer! Auch nicht meistens. Natürlich muss Veränderung auch nicht positiv sein. Doch wer akzeptiert, dass auch die Beziehung mit dem Partner im Laufe der Zeit einfach anders wird, wird es immer wieder schaffen, neue gute Dinge zu entdecken – selbst, wenn ab und zu etwas Schönes vielleicht verloren geht.

Warum verändert sich die Partnerschaft?

Es ist in jeder Beziehung so, egal ob es sich um eine Liebesbeziehung, eine Freundschaft oder sogar eine Verwandtschaftsbeziehung handelt. Jede Beziehung, egal wie eng, ist dem Wandel der Zeit unterworfen. Die Gründe liegen auf der Hand. Mit der Zeit lernt man sich besser kennen. Wo man früher nur Positives sah, entdeckt man nun am anderen auch „Fehler“, Dinge, die man vielleicht nicht so sehr mag. Das ist nicht schlecht. Es gehört dazu. Nur so kann eine Partnerschaft enger werden – nämlich, indem man sich mehr und mehr kennt. Man lernt den Anderen eben nicht nur lieben, sondern auch kennen. Man trifft sich öfter. Das hat zur Folge, dass Alltag sich immer breiter macht. Tägliche Probleme werden besprochen. Es bleibt weniger Zeit für ausschließliche Romantik. Man sieht den Partner oder die Partnerin, wenn er oder sie krank ist. Man ist da, wenn er oder sie traurig ist oder schlechte Laune hat. Immer mehr Gefühle und Verhaltensweisen lernt man kennen. Die Kunst ist es, den Anderen so anzunehmen. Denn der Partner ist letztendlich mehr als nur der gut aussehende Typ, der einen immer so schön zum Lachen bringt.

Die eigene Veränderung

Dazu kommt, dass man nicht nur den Anderen besser kennenlernt, sondern man sich auch selbst verändert. Man wird älter, erfahrener. Die berufliche Karriere schreitet voran. Vielleicht wird die Ausbildung abgeschlossen. Ein neuer Job macht auch mit einem selbst etwas, was dem Partner oder der Partnerin nicht verborgen bleibt. Vielleicht entstehen auch neue Wünsche, neue Präferenzen im Leben. All das wirkt sich auf die Beziehung aus. Wie ein Paar mit diesen Veränderungen umgeht, macht letztendlich das gemeinsame Glück aus.

Phasen in einer Beziehung

Eine Beziehung durchläuft mehrere Phasen. Nicht jede Paarbeziehung schafft es alle Phasen zu erleben. Manchmal merkt man schon früh, dass es einfach nicht so gut passt, wie man dachte. Manchmal klappt es aber immer wieder, sich auf die neue Art der Beziehung einzustellen. Die Reihenfolge der Phasen muss nicht immer gleich sein. Es können Phasen ausgelassen oder übersprungen werden. Alles hängt vom Paar und dessen Lebenssituation ab. Es ist auch möglich, eine Phase mehrfach zu durchlaufen, selbst nach Jahren des Zusammenseins noch.

Phase 1 – Das Verliebtsein

Diese Phase kennt jeder. Man lernt sich kennen und verliebt sich ineinander. Alles scheint wunderbar. Es gibt nichts, was stört. Der Partner oder die Partnerin sind perfekt. Romantische Treffen, kleine Aufmerksamkeiten und Überraschungen gehören zum Alltag des verliebten Pärchen. Trifft man sich, ist die Stimmung gut. Streit scheint undenkbar. Negatives über den Anderen will man nicht hören. In dieser Phase hält ein Paar zusammen wie Pech und Schwefel. Die schönsten Stunden sind die, die man nur zu zweit verbringt. Das Verliebtsein ist für eine dauerhafte Beziehung wichtig. Hier wächst das Paar zusammen und bildet die Basis für alles, was später eventuell noch kommt. Das Verliebtsein dauert meistens ca. 18 Monate. Gerade bei jungen Paaren hält die Beziehung oft nicht länger als diese Zeit. Denn schwindet das Verliebtsein, denken beiden Partner, es war wohl doch nicht perfekt. Dabei hat eine Beziehung auch nach der „Rosarote-Brille-Phase“ noch viel zu bieten.

Phase 2 – Zurück auf dem Boden

Nach ca. 18 Monaten fliegen die Schmetterlinge im Bauch davon. Das Paar kennt sich gegenseitig so gut, dass auch Eigenschaften gesehen werden, die man nicht so mag. Die meisten Trennungen finden in diesem Zeitraum statt. Dabei muss das Ende des Verliebtseins nicht heißen, dass man nicht zusammenpasst. Auch bedeutet es nicht, dass die Beziehung schlecht ist. Paare, die sich gut verstehen, werden neben Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten entdecken. Das können gemeinsame Hobbys, Eigenschaften oder auch Ziele fürs Leben sein. Die Phase nach dem Verliebtsein stellt eine große Veränderung in der Beziehung dar. Sie bietet aber auch die meisten Chancen. Jetzt ist wieder etwas Zeit da, um sich um den eigenen Alltag zu kümmern. Freunde werden wieder wichtiger. All das bringt wieder neuen Schwung und Spannung in die Beziehung. Denn man klebt nicht mehr aneinander. Man hat etwas zu erzählen. Der Partner wird wieder als Individuum wahrgenommen, das man ganz neu kennenlernen kann. Die Erinnerung an die Zeit am Anfang schafft immer wieder romantische Gefühle, die zusammenhalten.

Phase 3 – Sich behaupten

Diese Phase ist für jede Beziehung eine Zerreißprobe. Hier möchte jeder Partner den anderen dazu bringen, seine negativen Eigenschaften abzulegen - sich anzupassen. Es kommt häufig zu Streit. Keiner möchte nachgeben. Es geht auch darum, wer die Beziehung dominiert. Unterschiedliche Ziele werden als Anlass genommen, um zu sagen „Wir passen nicht zusammen“. Eine Trennung kommt auch in dieser Phase noch oft vor. Wer wirklich Interesse an einer dauerhaften Beziehung hat, sollte ruhig bleiben.

  • Muss wirklich immer alles nach dem eigenen Kopf gehen?
  • Sind die Ziele wirklich so verschieden?
  • Oder kann man doch beides unter einen Nennern bringen?

Nach drei bis vier Jahren kennen sich beide Partner in einer Beziehung so gut, dass sie merken, ob es klappen kann oder eben doch nicht. Rauft man sich nach dieser Phase zusammen, findet man Gemeinsamkeiten und lässt auch Unterschiede zu, stehen glückliche Tage in der Partnerschaft bevor. Wichtig ist, dass man sich selbst von dem Gedanken, dass das Kribbeln vom Anfang fehlt, frei macht. Es wird keine Beziehung geben, in der man ein Leben lang, das anfängliche, aufregende Gefühl von Verliebtsein spürt.

Phase 4 - Individuum trifft WIR

Alles wird wieder ruhiger. Es wird weniger gestritten. Das Paar hat den Sturm überwunden und nähert sich langsam wieder an. Eigenheiten des Partners werden akzeptiert, manche sogar geliebt. Jeder nimmt sich Zeit für sich. Langsam aber sicher entsteht ein „Wir-Gefühl“. Man gehört zusammen und trägt das auch nach außen. Das ist die Zeit, die viele Paare als sehr glücklich erleben. Ein Gefühl der Sicherheit macht sich breit. Viele Paare denken ans Heiraten. Denn man weiß nun, dass man zusammengehört.

Phase 5 – Stabile Liebe

Nach Jahren der Partnerschaft oder Ehe setzt dieses Gefühl ein. Man liebt sich – aufrichtig und ohne Illusionen. Der Partner oder die Partnerin ist nicht perfekt. Die Ehe war es bis hierin auch nicht. Es gab wunderbare Höhen und vielleicht auch schlimme Tiefen. Aber gemeinsam wurde alles gemeistert. Ein Leben ohne den Anderen ist undenkbar. Gemeinsame Kinder verstärken dieses Gefühl oft. Die Beziehung wird als stabil und harmonisch erlebt. Dieses Gefühl gibt einem eine glückliche Sicherheit im Leben.